AGB´s

Grundlage unseres Angebots sind die von Ihnen gemachten Angaben. Auf Basis dieser Angaben erteilen Sie als Auftraggeber der Bernhard Niemann Versicherungsmakler als Versichungsmakler die Vollmacht, den Versicherungsschutz in von Ihnen angegebener Art und Weise für Sie zu beantragen und Sie bzw. Ihre Willenserklärungen zu diesem Vertrag gegenüber der Versicherung in Ihrem Namen zu vertreten (z.B. bezüglich einer Änderung des Kopters oder eines Widerrufs). Mit dem Akzeptieren dieser AGB verzichtet der Auftraggeber auf eine Beratung und Dokumentation. Er wählt selbst den Tarif aus, der den eigenen Bedarf erfüllt. Durch unsere Dienstleistung entstehen dem Auftraggeber keine über den Versicherungsvertrag hinausgehenden Verpflichtungen.

Als Antragsteller erklären Sie sich ausdrücklich damit einverstanden, dass Ihre Daten, soweit erforderlich, Maklerpools wie DMU, den betreuten Versicherungsunternehmen sowie den beteiligten Rückversicherern in einer Datenbank gespeichert werden. Die Daten werden an keine unbeteiligten Dritten weitergegeben. Haben Sie sich für die Zahlung per Lastschrift entschieden, ermächtigen Sie die zuständige Versicherung, die zu entrichtenden Beiträge bei Fälligkeit zu Lasten Ihres Kontos mittels Lastschrift einzuziehen.

Der Auftraggeber ermächtigen die Bernhard Niemann Versichrungsmakler ferner, alle Kundeninformationen gem. § 7 VVG i.V.m. den Regelungen der VVG InfoV für den Auftraggeber in Empfang zu nehmen. Das versicherungsmaklerbüro Niemann hält diese Informationen für den Auftraggeber bereit, sodass er jederzeit die Kundeninformation einsehen oder in Textform übermittelt bekommen kann. Gleichzeitig gestattet der Auftraggeber der Fa. Bernhard Josef Niemann, ihn über eventuelle Änderungen am Produkt und neue themenrelevante Versicherungsangebote per Post oder per E-Mail zu informieren.

Für die Beantragung des Versicherungsschutzes ist es notwendig, dass Sie die Ihnen gestellten Fragen wahrheitsgemäß und vollständig beantwortet haben. Es sind auch solche Umstände anzugeben, denen Sie nur geringe Bedeutung beimessen. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren Versicherungsschutz gefährden, wenn Sie unrichtige oder unvollständige Angaben machen oder gemacht haben. Nähere Einzelheiten zu den Folgen einer Verletzung der Anzeigepflicht können Sie der nachstehenden Information entnehmen:

Welche vorvertraglichen Anzeigepflichten bestehen?

Sie sind bis zur Abgabe Ihrer Vertragserklärung verpflichtet, alle Ihnen bekannten gefahrerheblichen Umstände, nach denen wir in Textform gefragt haben, wahrheitsgemäß und vollständig anzuzeigen. Wenn wir nach Ihrer Vertragserklärung, aber vor Vertragsannahme in Textform nach gefahrerheblichen Umständen fragen, sind Sie auch insoweit zur Anzeige verpflichtet.

Welche Folgen können eintreten, wenn eine vorvertragliche Anzeigepflicht verletzt wird?

1. Rücktritt und Wegfall des Versicherungsschutzes

Verletzen Sie die vorvertragliche Anzeigepflicht, kann die Versicherung vom Vertrag zurücktreten. Dies gilt nicht, wenn Sie nachweisen, dass weder Vorsatz noch grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Bei grob fahrlässiger Verletzung der Anzeigepflicht haben wir kein Rücktrittsrecht, wenn wir den Vertrag auch bei Kenntnis der nicht angezeigten Umstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätten. Im Fall des Rücktritts besteht kein Versicherungsschutz. Erklären wir den Rücktritt nach Eintritt des Versicherungsfalles, bleiben wir dennoch zur Leistung verpflichtet, wenn Sie nachweisen, dass der nicht oder nicht richtig angegebene Umstand weder für den Eintritt oder die Feststellung des Versicherungsfalles noch für die Feststellung oder den Umfang unserer Leistungspflicht ursächlich war. Unsere Leistungspflicht entfällt jedoch, wenn Sie die Anzeigepflicht arglistig verletzt haben. Bei einem Rücktritt steht uns der Teil des Beitrags zu, welcher der bis zum Wirksamwerden der Rücktrittserklärung abgelaufenen Vertragszeit entspricht.

2. Kündigung

Können wir nicht vom Vertrag zurücktreten, weil Sie die vorvertragliche Anzeigepflicht lediglich einfach fahrlässig oder schuldlos verletzt haben, können wir den Vertrag unter Einhaltung einer Frist von einem Monat kündigen. Unser Kündigungsrecht ist ausgeschlossen, wenn wir den Vertrag auch bei Kenntnis der nicht angezeigten Umstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätten.